Luft

Heute werden Sauberkeitsgrenzwerte für nahezu alle medienführenden Systeme festgelegt. Die Luftextraktion bietet sich als Alternative zur Nassextraktion an.

Vorteile:

– zerstörungsfreie Prüfung (z.B. Displays, Elektronik, Gummischläuche …)
– Prüfung luftführender bzw. gasführender Teile
– Wiederverwendung der Teile

Die Luftextraktion wird unterteilt in:

ABBLASEN

Außenbereiche oder für einen Druckluftstrahl zugängliche Innenbereiche von Bauteile, die in der Fertigung und Betrieb keinen Kontakt mit Flüssigkeiten haben oder durch Flüssigkeitskontakt geschädigt werden können.

Beispiele: Elektronik-Leiterplatten, nicht durchströmbare Einzelteile im Ansaugtrakt, Packmittel (KTL, Blister, Kartonagen)

DURCHSTRÖMEN

Innenbereiche von durchströmbaren Komponenten, die in der Fertigung und Betrieb keinen Kontakt mit Flüssigkeiten haben oder durch Flüssigkeitskontakt geschädigt werden können.

Beispiele: Schläuche, Gehäuse, Filter, Krümmer, Faltenbälge im Ansaugtrakt

Einsatzbereiche allgemein:

Druck- und Ölbereich, Kraftstoffsysteme, Bremssysteme, Kühl- und Klimasystem, Ansaugtrakt, Abgastrakt, Schalt-, Automatik- und Achsgetriebe, Elektronik, Lenksysteme

[Quelle: DIE NEUE VDA 19, Fraunhofer IPA Workshop F295, 28.Oktober 2014, Stuttgart]